5. Spieltag – Bezirk A-Nord

SC Prinz Eugen München – TSV 1897 Kösching

Am ersten Spieltag der Rückrunde hatten wir zum „Auswärtsspieltag“ eine wahrhaft weite Anreise. Aufgrund der Nichtbespielbarkeit der Münchner Halle wurde der Spieltag nämlich nach Kösching verlegt, was uns allen einen etwas längeren Sonntagvormittag daheim bescherte. 🙂

Im ersten Spiel trafen wir dann zugleich auf unseren Gegner aus München.Das erste HD – in neuer Konstellation – mit Michl und Martin fuhr zu Beginn gleich einen ungefährdeten Zweisatzsieg ein (21:8 und 21:9). Dies war nicht unbedingt so klar zu erwarten, da Michl die Vorbereitung etwas schleifen lies und so das Doppel nicht hundertprozentig eingespielt war. Martin rückte für unseren verletzten Klaus in die Mannschaft. Auf diesem Wege wünschen wir Klaus nach seiner schweren OP natürlich beste Genesung und hoffen, dass er uns bald wieder auf dem Feld unterstützen kann. Als Coach am Spielfeldrand stand er natürlich beratend zur Seite.

Im zweiten HD konnten Oli und Matthias ebenfalls in zwei Sätzen sich gegen ihre Gegner durchsetzen. Hier zeigte sich, dass das Turnier in Roding eine gute erste Vorbereitung auf den Spieltag war und die Unstimmigkeiten bezüglich der Laufwege sich in Grenzen gehalten haben. Meist war dies aber darauf zurückzuführen, dass Matthias vergaß, dass grad kein Einzel angesagt war. Endstand: 21:11 und 21:18.

Das DD konnte sich gegen die starken Gegner aus München leider nicht durchsetzen. Auch hier traten wir in einer neuen Besetzung an, da Annika noch auf dem Rückweg vom Skiurlaub war. @Annika (Vorsicht der kommt flach): Egal wie schnell du die Ski anschnallst, Ed hat schon Sheeran :-).

Wie gesagt, mussten sich Chrissi und Svenja in zwei knappen Sätzen geschlagen geben.

Somit Stand es nach den Doppelspielen 2:1 für uns.

Im ersten Herreneinzel zeigte unser Michl, dass er einfach einer der besten ist und besiegte seinen stark kämpfenden Gegner in 2 Sätzen. Egal wie kurz oder lang der Gegner spielte, Michl hatte immer eine Lösung parat. Einfach stark. Folge 3:1 für uns.

Im zweiten Herreneinzel spielte unser Martin. Bereits im Turnier in Roding zeigte er, dass er Einzel liebt und auch körperlich top fit ist. Selbst eine leichte Grippe zuvor konnte ihn nicht hindern sein erstes Herreneinzel auf der zweiten Position in zwei Sätzen zu gewinnen. Auch wenn es eine enge Kiste war (Endergebnis 21:18 und 21:19), da der Gegner einfach jeden Smash zurückbrachte. (Hier bezahlte sich der geschulte Blick von Klaus aus, indem er zu Martin sagte, „Spiel doch einfach mal a an kurzn“. So geschehen endete dies in der 4:1 Führung für uns.

Das dritte Herreneinzel spielte dann wie gewohnt Matthias alias „Matze/Hias“. Im Hinspiel gegen den gleichen Gegner noch in hartumkämpften drei Sätzen am Gange, konnte er sich diesmal doch deutlich in 2 Sätzen durchsetzen. Er läuft halt einfach gern und viel was dem Gegner nach dem ersten Satz zu der Aussage bewegte: „Ist echt immer sooo anstrengend gegen dich“ -> Freu

In Summe 5:1 für uns.

Im Dameneinzel hatte unsere Svenja leider gegen eine sehr starke Gegnerin keine Chance. Nichtsdestotrotz finden wir es super, dass sie sich bereit erklärt hat ihren Sonntag zu opfern um für Annika einzuspringen. Vielen Dank dafür Svenja. -> 5:2

Im abschließenden Mixed zeigte sich die wahre Stärke von Oli und Christl. Nämlich auf der Bank :-P. Ohne sich davon zu erheben gewannen sie ihr Spiel. Ok, vielleicht lag es tatsächlich daran, dass sich ihr Gegner leider zuvor verletzte und nicht antreten konnte, wodurch das Mixed an uns ging.

Somit hieß das Endergebnis 6:2 für uns. Ein sehr gelungener Einstieg in den Spieltag.

TSV 1897 Kösching – SV Lohhof IV

Unser nächster Gegner hieß am Sonntagnachmittag, SV Lohhof IV. Unser Lieblingsgegner kam diesmal mit Verstärkung im Gepäck an, da das erklärte Saisonziel – Nichtabstieg – ausgerufen wurde. Dies zeigte sich auch im Spiel zwischen Lohhof und Prinz Eugen, dass Lohhof mit 5:3 für sich entscheiden konnte. Dementsprechend konzentriert gingen wir ans Werk und das mit unserer Annika „on board“. Sie legte eine Punktlandung von ihrer Rückreise aus dem zuvor erwähnten Skiurlaub hin und war zur Mannschaftsaufstellung anwesend.

Im ersten Herrendoppel bekamen es Martin und Michl mit der neuen Lohhofer Formation zu tun. Der erste Satz ging mit 17:21 an Lohhof und Michl/Martin wussten, dass wird ein hartes Stück Arbeit. So entwickelte sich ein enges und hart umkämpftes Match das im zweiten Satz mit 25:23 an uns ging und somit einen entscheidenden dritten Satz nach sich zog. Schon beim Wechsel zum dritten Satz machten beide deutlich, dass sie dieses Spiel auf keinen Fall verlieren wollten. Und so geschah es dann auch. Mit 21:11 konnten sie den Sieg verbuchen und legten einen wichtigen Grundstein für den Gesamtsieg.

Oli und Hias spielten das zweite Herrendoppel und konnten sich in einem schönen und fairen Spiel gegen ihre Gegner in zwei Sätzen mit 21:16 und 21:12 erfolgreich durchsetzen. An manch einer Stelle war Matthias etwas zu verspielt. Oli hingegen zeigte, wie es „richtig“ funktioniert. Mit krachenden Smashs (die er so noch nicht so oft gezeigt hat – in der Anzahl pro Partie) verbuchte er schnelle Punkte für uns. Somit stand es 2:0

Das Damendoppel entfiel aufgrund dessen, dass unsere Gegner lediglich mit einer Dame angereist waren. Kurz und knapp. 3:0 für uns.

Noch voller Elan vom Skifahren startet Annika also sogleich in ihr Dameneinzel und zeigte, dass sie sich auf dem Badmintonspielfeld mindestens genauso wohlfühlt wie auf Skiern. Mit 21:11 und 21:11 ließ sie ihrer Gegnerin keine Chance und gewann ihr Einzel souverän in zwei Sätzen. Hut ab für die Leistung nach drei Tagen exzessiven Skifahrens (oder eventuell auch stark ausgeprägtem Apres Ski) 🙂

Michl, noch angespornt vom eng umkämpften Doppel, legte los wie die Feuerwehr und machte den ersten Satz mit 21:9 für sich klar. Allerdings pfiff er zum Satzwechsel aus dem letzten Loch. Kondition war wohl noch nie seine Stärke ;-). Aber was nicht is kann ja noch werden. Wir als Mannschaftskollegen sind da gern behilflich. Das der zweite Satz dennoch deutlich mit 21:6 an Michl ging, lag in erster Linie auch daran, dass der Gegner noch platter war als Michl. Somit gingen wir erfolgreich mit 5:0 in Führung und der Gesamtsieg war unser.

Allerdings wollten wir – ob trotz des sicheren Sieges – nicht nachlassen da am Ende der Saison jeder Punkt entscheidend sein kann.

Martin zeigte auch in seinem zweiten Herreneinzel ein starkes Spiel und besiegte seinen Gegner mit 21:19 und 21:12. Ebenso konnte sich Matthias im dritten Herreneinzel in zwei Sätzen (ja, mal wieder zwei) mit 21:15 und 21:15 behaupten. Zwischenstand 7:0 für uns.

Das Mixed mit Oli und Christl wollte dem nichts nachstehen. Ebenfalls in zwei Sätzen besiegten sie die Lohhofer Kollegen mit 21:15 und 21:14. Ein am Ende doch deutlicher 8:0 Erfolg. Dies war nicht unbedingt so zu erwarten.

Mit diesen zwei Siegen konnten wir die Tabellenführung behaupten bzw. wieder zurückgewinnen, da bereits am Vortag der DJK Ingolstadt ebenfalls seine zwei Spiele gewinnen konnte.

Fazit:

Wie immer bei Heimspielen in Kösching wurden wir bestens mit Kuchen, Wurschtsemmeln, Obst und allerlei anderem versorgt. So wurden auch Sonderwünsche ( Schokomuffins – danke an Markus I. aus I) erfüllt.

Treue „Fans“ waren vom Aufwärmen bis zum Abbau der Netze und anschließenden Essen beim Griechen anwesend –> Laureen

Ein junger 8-jähriger Bua aus Lohhof der uns in den Spielpausen zeigte, wie weit seine Badmintontechnik bereits ist und uns wohl in ein paar Jahren locker in die Tasche stecken wird.

Zwei junge Schwürzer Mädels aus Köschinger Reihen die jeden Balljungen bei den Australian Open (Tennis) alt aussehen lassen. Dank ihrer tatkräftigen Unterstützung wurde die Halle von allen Badmintonbällen inklusive ALLER, ich wiederhole ALLER verlorener Federn (und das sind nicht wenige wenn wir/Hias spielen/spielt) befreit. Was man in jungen Jahren noch alles für Schoko macht 🙂 -> Als Christl die Belohnung (Schoki) erfuhr, räumte sie in atemberaubender Geschwindigkeit die Netze auf. Allerdings blieb von der Schoki nichts für sie übrig, warum beim Griechen ein ganzer Dorfteller für sie bestimmt war. Schlussendlich traten wir den übersichtlichen Heimweg an.

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